$Alles$, was du brauchst
Alle ansehen
Was ist Kefir & warum ist er so gesund?
Kefir ist ein fermentiertes Getränk auf Basis von lebenden Mikroorganismen (den sogenannten Kefirkristallen oder Kefirkörnern). Diese Mikroorganismen wandeln Zucker in Säuren, Kohlensäure und Aromastoffe um. Das Ergebnis: ein erfrischendes Getränk, das je nach Ansatz mild, säuerlich oder spritzig schmeckt – ein bisschen wie natürliche Limonade oder trinkbarer Joghurt. Es gibt 2 Varianten: Wasserkefir und Milchkefir.
Wasserkefir
- Wird mit Wasserkefirkristallen, Wasser und Zucker angesetzt
- Erinnert an eine sanft prickelnde Limonade
- Ist von Natur aus milchfrei
- Eignet sich gut für Einsteiger, die etwas Spritziges trinken möchten
$Wasserkefir Anleitung$ – so einfach geht's
Kefirkristalle aktivieren
Löse 30 g Zucker in 300 ml Wasser auf und gib die getrockneten Wasserkefirkristalle hinein. Verschließe das Glas mit einem Kefirdeckel. Nach 24 Stunden gießt du das alte Zuckerwasser vorsichtig ab, ohne die Kristalle abzuspülen.
Setze anschließend frisches Zuckerwasser aus 300 ml Wasser und 30 g Zucker an und gib die Kristalle wieder dazu. Diesen Vorgang wiederholst du täglich für 3–5 Tage. Deine Kristalle sind aktiv, sobald sie deutlich gewachsen sind, leicht prickeln und du feine Bläschen siehst.
Wasserkefir ansetzen
Sobald deine Kristalle aktiv sind, löst du 60 g Zucker in 600 ml Wasser bei Zimmertemperatur auf und gibst die Wasserkefirkristalle hinzu. Ergänze unbedingt eine Trockenfrucht (z. B. Feige oder Dattel) für Mineralien sowie ein Stück Zitrone, um eine stabile und sichere Fermentation zu unterstützen.
Verschließe das Glas mit einem Kefirdeckel und lasse den Ansatz 24–48 Stunden bei Zimmertemperatur fermentieren. Anschließend gießt du den fertigen Wasserkefir einfach durch den Kefirdeckel ab und fängst die Kristalle im Glas auf. Die Kristalle kannst du direkt für den nächsten Ansatz wiederverwenden.
Abfüllen & verfeinern
Sobald dein Wasserkefir fertig ist, kannst du ihn entweder pur genießen oder eine zweite Fermentation starten. Für mehr Kohlensäure und intensiveren Geschmack füllst du den Kefir in eine verschließbare Flasche ab und gibst Obst, Kräuter oder etwas Saft nach Belieben hinzu.
Verschließe die Flasche luftdicht und lasse den Drink 1–2 Tage bei Zimmertemperatur stehen. Öffne sie zwischendurch vorsichtig, um Druck abzulassen.
Milchkefir
- Wird mit Milchkefirkörnern und Milch hergestellt
- Erinnert im Geschmack an trinkbaren Joghurt
- Kann mit Kuh-, Ziegen- oder Schafsmilch angesetzt werden
- Passt gut in den Alltag, z.B. ins Müsli oder als kleines Glas zwischendurch
$Milchkefir Anleitung$ – so einfach geht's
Milchkefir aktivieren
Gib die getrockneten Kristalle in ein Glas mit ca. 100 ml frischer Milch und lasse sie 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen. Danach Milch abgießen und durch frische Milch ersetzen.
Das wiederholst du täglich für 5–7 Tage und erhöhst die Milchmenge langsam auf 150–200 ml.
Die Kristalle musst du nicht jedes Mal abspülen – nur wenn sie ungewöhnlich wirken, kurz mit lauwarmem Wasser reinigen. Sobald die Milch leicht säuerlich riecht und etwas dicker wird, sind die Kristalle aktiv.
Milchkefir herstellen
Gib die aktiven Kristalle in 500–600 ml frische Milch und lasse alles 24 Stunden fermentieren. Für intensiveren Geschmack kannst du bis zu 48 Stunden warten.
Danach Kefir abgießen, die Kristalle bleiben im Glas und sind direkt bereit für den nächsten Ansatz.
Milchkefir pflegen & aufbewahren
Deine Kristalle kannst du immer wieder verwenden, sie vermehren sich mit der Zeit. Mehr Kristalle = schnellere Fermentation.
Wenn du pausierst: Kristalle in Milch im Kühlschrank lagern (1–2 Wochen haltbar), danach einfach wieder mit frischer Milch starten.
Alles in einem $Starter Set$
Du brauchst keine Vorkenntnisse und keine Küche voller Equipment.
In unserem Kefir Starter Set erhältst du alles, was du für den Start benötigst. Ob sprudelnder Wasserkefir oder cremiger Milchkefir: Mit unseren Starter Sets, Zubehör und Schritt-für-Schritt-Anleitungen gelingt dir dein Kefir zuhause schnell, einfach und zuverlässig. Leicht erklärt, liebevoll gestaltet – und so, dass du es einfach nachmachen kannst.
Woran du erkennst, dass dein Starter $aktiv$ ist
Milchkefir
- Milch riecht leicht säuerlich
- Konsistenz wird cremiger oder dickflüssiger
- Geschmack ist frisch-säuerlich
- Kleine Bläschen können entstehen
- Knollen wirken größer und lebendiger
Wasserkefir
- Sichtbare Kohlensäure (Bläschen im Ansatz)
- Geruch ist leicht süß-säuerlich
- Geschmack wird frisch, leicht fermentiert
- Flüssigkeit kann leicht prickeln
- Kristalle werden klarer und vermehren sich
Stelle dein Lieblings-Basisferment her
Einmal angesetzt, unendliche Möglichkeiten. Dein Ferment, deine Limo, deine Kreativität.
Kefirliebe beginnt hier
Mit unserem Kefir Starter Set tauchst du mühelos in die Welt fermentierter Getränke ein – egal ob Milch- oder Wasserkefir. Es enthält alles, was du brauchst, um direkt loszulegen: Kefirkristalle, die deine Basis in ein lebendiges, probiotisches Getränk verwandeln, und einen praktischen Kefirdeckel, der die Anwendung besonders einfach macht – vom Fermentieren bis zum Abseihen.
Ob als Einstieg ins Fermentieren oder für deine tägliche Routine – dieses Set ist dein kompakter Allrounder für gesunde Genussmomente im Alltag.
Egal ob Milch-, Wasserkefir oder beides in einem – jetzt loslegen.
Lebendige Drinks statt leerer Zuckerbomben. Fermentierte Limonade – dein DIY-Sommerhighlight mit Lieblingsglas Starter Set.
Jetzt ansetzen & auf dich trinken!
Tipps & Wissenswertes im E-Book
Wasserkefir, Milchkefir, Ginger Bug, Kombucha & Co. – Wir bringen Klarheit in die Welt der probiotischen Drinks!
Erfrischend, lebendig, ehrlich: In diesem Guide zeigen wir dir, wie du fermentierte Limonade ganz einfach selbst herstellen kannst – mit natürlichen Zutaten, hilfreichen Step-by-Steps und kreativen Rezeptideen. Wir erklären dir alles, was du wissen musst - von der Starterkultur bis zur sprudelnden Zweitfermentation.
FAQs
Probiotische Getränke
Nicht unbedingt. Ein leicht säuerlicher oder hefiger Geruch ist normal. Wenn die Flüssigkeit jedoch unangenehm faulig, scharf oder „chemisch“ riecht oder sich Schimmel bildet, solltest du sie entsorgen.
Mögliche Ursachen: zu wenig Zucker, zu niedrige Temperatur, inaktive Starterkultur. Gib etwas mehr Zucker, stelle das Gefäß wärmer (20–24 °C) und warte ab – Geduld zahlt sich aus.
Starte mit kleinen Mengen (z. B. 100 ml pro Tag), besonders wenn du noch nicht an probiotische Lebensmittel gewöhnt bist. Höre auf deinen Körper und steigere langsam.
Während der Zweitfermentation entsteht Druck. Wenn du diesen nicht regelmäßig ablässt („burpen“), kann es zu Überdruck und sogar geplatzten Flaschen kommen. Aus diesem Grund eignet sich unser Fermentier Deckel, der Gase entweichen lässt, aber keine Luft hineinlässt.
Zusätzlich zu herkömmlichem Zucker können für Wasserkefir auch andere Zuckerarten verwendet werden, wie z.B. Dunkler Rohrzucker, Kokosblütenzucker oder Honig, sollten jedoch mit Vorsicht verwendet werden, da sie andere Nährstoffe enthalten, die das Wachstum der Kefirkristalle beeinflussen können.
Ja! Aber achte auf ausreichend warme Temperaturen – notfalls hilft ein Fermentiergurt oder ein warmer Platz in der Küche.
Wasserkefir
Viele Menschen beginnen mit dieser Methode der Kefirherstellung, weil sie so einfach ist und Spaß macht und weil sie eine milchfreie Alternative suchen. Er wird mit Fruchtsaft, Gemüsesaft, Kokosnusswasser, einem Extrakt oder auch nur mit Zucker und Wasser hergestellt. Dann wird eine Kultur in Form von Kefirkristallen hinzugefügt, und die Mischung wird fermentiert.
Die Verwendung von destilliertem Wasser ist beim Wasserkefir nicht notwendig. Stattdessen sollte Wasser ohne Chlor und Fluorid verwendet werden, da diese Stoffe den Kefirkristallen schaden können. Im Gegensatz zu Leitungswasser fehlen destilliertem Wasser die Mineralien, die die Kefirkristalle benötigen. Um sicherzustellen, dass das Wasser für die Kefirfermentation geeignet ist, kann man Leitungswasser abkochen, um Chlor zu entfernen, oder einen Wasserfilter nutzen, um unerwünschte Substanzen zu eliminieren. Dies schafft die optimale Umgebung für die Kefirherstellung.
Du kannst für die Herstellung von Wasserkefir weißen Zucker, braunen Zucker oder Rohrzucker verwenden. Die Wahl des Zuckers beeinflusst den Geschmack des Getränks. Weißen Zucker erzeugt oft einen neutraleren Geschmack, während brauner Zucker oder Rohrzucker subtilere Aromen hinzufügen können. Wichtig ist, den gewählten Zucker vollständig im Wasser zu lösen, bevor du ihn dem Wasserkefir hinzufügst.
Aufbewahrung in einem Glas mit Wasser oder Zuckerwasser im Kühlschrank. Nachdem sie aus dem Kühlschrank genommen wurden, erholen sie sich normalerweise recht schnell, und anders als bei Milchkefirkristallen wird ihr Wachstum selten unterdrückt. Sogar nach mehreren Monaten der Lagerung sind sie nach ein paar Chargen wieder voll lebensfähig.
Eine gute Langzeitoption ist das Trocknen und anschließende Einfrieren.
- Dein Kefir wird anfangen, anders zu riechen. Du wirst den charakteristischen Kefirgeruch bemerken, der im Laufe der Zeit immer intensiver wird.
- Schau nach Bläschen! Sobald deine Kefirkristalle aktiv werden, siehst du kleine Bläschen an den Kristallen. Du kannst vorsichtig das Glas schütteln, um sie zu überprüfen.
- Der Geschmack ändert sich. Wenn die Kristalle aktiver werden, wird das Wasser weniger süß schmecken, da der Zucker allmählich von den Kristallen verbraucht wird. Je aktiver die Kristalle werden, desto weniger süß schmeckt der Kefir.
Die Aktivierung der Kefirkristalle dauert in der Regel etwa 5 bis 7 Tage. In dieser Zeit entwickeln sich die Kefirkristalle zu aktiven Kulturen, die zur Fermentation von Getränken verwendet werden können. Während dieser Periode ändern sich der Geruch, das Aussehen und der Geschmack der Kristalle, was darauf hinweist, dass sie einsatzbereit sind.
- Variiere den Geschmack deines Wasserkefirs, indem du 2-3 Teebeutel oder Teelöffel losen Tee pro Liter hinzufügst. Experimentiere mit Früchte- und Kräutertees für verschiedene Aromen. Beachte, dass die Kefirkristalle die meisten Tees gut vertragen und von den zusätzlichen Nährstoffen profitieren können. Wenn du stark färbende Tees verwendest, kann sich die Farbe der Kristalle vorübergehend verändern. Verwende Teebeutel ohne Metallklammern, um die Kristalle zu schützen.
- Experimentiere mit verschiedenen Säften, wie Zitrusfrüchte, Erdbeeren oder Granatapfel, um deinen Wasserkefir mit verschiedenen Geschmacksrichtungen zu bereichern. Die Zugabe von Saft verleiht dem Getränk eine natürliche Süße und erfrischende Fruchtaromen, die deinen eigenen Lieblingsgeschmack kreieren können.
- Verfeinere deinen Wasserkefir mit frischem oder getrocknetem Obst, um unterschiedliche Aromen zu erhalten. Bei frischem Obst tausche es alle 24 Stunden aus, während getrocknetes Obst wöchentlich gewechselt werden kann. Lasse die Früchte und den Wasserkefir 1-7 Tage lang fermentieren, bis der gewünschte Geschmack erreicht ist. Dann entferne die Früchte, bevor du das Getränk genießt.
- Wasserkefir mit Kräutern bereichern: Mische 1 Teil fertigen Wasserkefir mit 1 Teil Kräuterinfusion (z. B. Brennnesselblätter, Himbeerblätter usw.). Für Kräuterinfusionen nimm eine Handvoll frischer oder getrockneter Kräuter und gieße sie mit einem Liter kochendem Wasser auf. Lasse die Mischung mindestens 6 Stunden ziehen und kühle sie ab, bevor du sie mit dem fertigen Wasserkefir vermischst.
Die empfohlene Menge für den Konsum von Kefir beginnt bei 100 ml pro Tag. Dies ermöglicht dem Körper, sich allmählich an die neuen Darmbakterien zu gewöhnen. Nach dieser Anpassungsphase kann die Menge auf 300 ml erhöht werden. Bei der Verwendung von Milchkefir sollte die Menge auf maximal 200-300 ml begrenzt sein. Sollten nach dem Kefir-Verzehr unerwünschte Nebenwirkungen auftreten, ist es ratsam, die Einnahme zu reduzieren oder ganz einzustellen. Die individuelle Verträglichkeit kann von Person zu Person variieren, daher ist es wichtig, auf die Signale des eigenen Körpers zu achten.
Wasserkefir ist im Kühlschrank etwa 4-6 Wochen lang haltbar. Beachte jedoch, dass sich der Geschmack im Laufe der Zeit verändert und saurer wird, da die Fermentation weitergeht. Daher ist es ratsam, den Geschmack regelmäßig zu überprüfen und den Wasserkefir zu konsumieren, sobald er den gewünschten Geschmack erreicht hat.
Milchkefir
Kefir gedeiht am besten mit Bio-Vollmilch von Kühen, Ziegen oder Schafen. Du kannst Kefir auch in fettarmer Milch probieren, aber die Kristalle müssen möglicherweise in Vollmilch aufgefrischt werden, um langfristig vital zu bleiben. Verwende rohe oder pasteurisierte Milch, aber vermeide auf jeden Fall ultrahocherhitzte pasteurisierte Milch.
Lagere deine Milchkefirkörner im Kühlschrank. Nimm ein sauberes Glas mit Deckel und fülle es mit Milch. Bei längerer Lagerung verwende mehr Milch, um sicherzustellen, dass die Körner ausreichend Nahrung haben. Alle zwei Wochen solltest du die Milch erneuern. Lasse den Deckel leicht geöffnet, damit die Luft zirkulieren kann. Deine Körner bleiben im Kühlschrank für 7-14 Tage frisch. Diese Methode ist die beste Möglichkeit, um Milchkefirkörner aufzubewahren.
Milchkefir hat eine lange Haltbarkeit, da die probiotischen Kulturen Verderbnis vorbeugen. Die Geschmackspräferenz bestimmt die optimale Verzehrzeit. Im Allgemeinen ist er frisch in den ersten 4 Tagen am besten, bleibt aber im Kühlschrank akzeptabel für 1-2 Wochen.
Bei der Verwendung von Milchkefir sollte die Menge auf maximal 200-300 ml pro Tag begrenzt sein.
Ja, Milchkefir kann auch mit pflanzlicher Milch, wie z.B. Soja-, Mandel-, Hafer- oder Kokosmilch, hergestellt werden. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Kefirknollen für ihre Gesundheit und Vermehrung tierische Milch benötigen. Daher empfehlen viele, die Knollen regelmäßig, spätestens alle 2-3 Durchgänge, wieder in tierischer Milch zu fermentieren, um sicherzustellen, dass sie alle notwendigen Nährstoffe erhalten.
Wasserkefirkristalle mit pflanzlicher Milch! Was viele nicht wissen: Wasserkefirkristalle – auch Tibicos genannt – leben nicht in Milch, sondern in gezuckertem Wasser. Sie sind rein pflanzlich, unkompliziert in der Handhabung und eignen sich hervorragend für kreative Fermentationsideen mit pflanzlicher Basis.
Mit ein paar Tricks lassen sich Wasserkefirkristalle für die Fermentation von pflanzlichen Drinks wie Mandel-, Cashew- oder Reismilch nutzen. Das Ergebnis ist ein prickelnder, milchfreier Kefir mit lebendigen Kulturen – ideal für alle, die auf tierische Produkte verzichten möchten.
Mehr zu dem pflanzlichen Kefir Rezept findest du in diesem Blogartikel.




