Butter selber machen: 3 herbstliche Rezepte

Selbstgemachte Butter ist cremig, frisch und vielseitig verfeinerbar. Mit dem Butter Maker wird aus Sahne in wenigen Minuten eigene Butter – ganz einfach durch Kurbeln, Abgießen und Kneten. Anschließend kannst du sie pur genießen oder in besondere Herbstvarianten verwandeln.


In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du Butter selber machen kannst und wie aus einer Portion selbstgemachter Butter drei aromatische Rezepte entstehen: herzhafte Brown Whipped Butter mit Rosmarin und Fleur de Sel, Pecan-Vanille-Butter mit Ahornsirup und eine würzige Kürbisbutter mit Hokkaido, Muskat und Zimt.

Butter selber machen mit dem Butter Maker

Für die drei Rezepte stellst du zunächst eine größere Portion Butter aus insgesamt einem Liter Sahne her. Der Butter Maker wird dabei auf ein passendes Mason Jar mit Wide-Öffnung gesetzt – zum Beispiel auf das Oleni Mason Jar | Wide | 1 L.


Wichtig: Fülle pro Durchgang höchstens 500 ml Sahne ein. So bleibt ausreichend Platz, damit du die Sahne beim Kurbeln gut bewegen kannst. Für die gesamte Menge kurbelst du also zweimal.

Zutaten für selbstgemachte Butter


  • 2 × 500 ml Sahne, auf Zimmertemperatur gebracht

  • Sahne mit mindestens 30 % Fett, am besten in Bio-Qualität

Außerdem brauchst du


  • 1 Butter Maker

  • 1 Oleni Mason Jar | Wide | 1 L

  • 1 saubere Schüssel, zum Beispiel eine Nest Bowl oder eine kleine Rührschüssel

  • kaltes Wasser

Butter selber machen - 3 Rezepte
Butter selber machen - 3 Rezepte
Butter selber machen - 3 Rezepte

Drei herbstliche Butter-Rezepte

Butter aus Sahne selber machen: So geht’s


Anleitung (pro Durchgang)


  1. 500ml Sahne in den Buttermaker füllen – nicht mehr als ¾ voll.
  2. Kurbeln bis sich Butter und Buttermilch trennen – ca. 10–20 Minuten. Zuerst wird die Sahne steif wie Schlagsahne, dann klumpt sie plötzlich zusammen – das ist der Moment!
  3. Buttermilch abgießen
  4. Butter in eine saubere Schüssel geben und mit den Händen kurz durchkneten um restliche Buttermilch auszuarbeiten.
  5. Mit kaltem Wasser abspülen bis das Wasser klar bleibt.
  6. Vorgang mit den zweiten 500ml Sahne wiederholen.

Ergibt: ca. 400–440g selbstgemachte Butter


Aufteilen für die drei Rezepte

  • 120g → Herzhafte Brown Whipped Butter
  • 150g → Pecan-Vanille-Butter
  • 150g → Kürbisbutter

Selbstversorger Favoriten

Herzhafte Brown Whipped Butter mit Rosmarin & Fleur de Sel

Zutaten


  • 120g selbstgemachte Butter (s. oben)
  • 2 EL Sahne (kalt)
  • 1 Zweig frischer Rosmarin
  • ½ TL Fleur de Sel
  • Prise schwarzer Pfeffer

Zubereitung


  1. 120g Butter in einem hellen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und bräunen – dabei ständig beobachten. Sobald die Butter goldbraun ist und nussig duftet (ca. 3–5 Minuten), Rosmarin-Zweig kurz einlegen, 30 Sekunden mitbraten, dann Topf vom Herd nehmen.
  2. Rosmarin rausnehmen, Butter vollständig abkühlen lassen – am besten 30 Minuten im Kühlschrank bis sie wieder fest aber noch nicht hart ist.
  3. Abgekühlte braune Butter mit dem Handmixer aufschlagen. Kalte Sahne esslöffelweise dazugeben und weiterschlagen bis die Butter luftig, hell und cremig ist – ca. 3–5 Minuten.
  4. Fleur de Sel und schwarzen Pfeffer unterrühren, in ein Lieblingsglas füllen.

    Wichtig: Die Butter muss vollständig abgekühlt und wieder fest sein bevor sie aufgeschlagen wird – sonst klappt es nicht.

Pecan-Vanille-Butter

Zutaten


  • 150g selbstgemachte Butter (s. oben)
  • 60g Pekannüsse
  • 1½ EL Ahornsirup
  • ¼ Vanilleschote oder ¼ TL Vanillepaste
  • ½ TL Meersalzflocken

Zubereitung


  1. Pekannüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten rösten bis sie duften und leicht gebräunt sind. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  2. 150g Butter in derselben Pfanne schmelzen und zu Brown Butter bräunen – dabei ständig rühren bis sie goldbraun ist und nussig duftet (ca. 3–5 Minuten).
  3. Geröstete Pekannüsse zurück in die braune Butter geben, Ahornsirup und Vanille einrühren, kurz aufschäumen lassen, dann vom Herd nehmen.
  4. Alles in einen Mixer oder Foodprocessor geben und fein pürieren bis eine cremige gleichmäßige Masse entsteht.
  5. Meersalzflocken einrühren, in ein Lieblingsglas füllen und abkühlen lassen.

    Tipp: Die Butter wird beim Abkühlen fester – kurz vor dem Shooting auf Zimmertemperatur bringen für die schönste Textur.

Kürbisbutter

Zutaten

  • 150g selbstgemachte Butter (s. oben)
  • 80g Hokkaido-Kürbis, gegart und fein püriert
  • ½ TL Muskatnuss, frisch gerieben
  • ¼ TL Zimt
  • 1 TL Fleur de Sel

Zubereitung

  1. Hokkaido-Kürbis in Würfel schneiden, im Ofen bei 200°C ca. 20 Minuten rösten bis er weich ist, fein pürieren und vollständig abkühlen lassen. Das Püree muss wirklich kalt sein – sonst trennt sich die Butter.
  2. Selbstgemachte Butter bei Zimmertemperatur weich werden lassen – nicht schmelzen!
  3. Weiche Butter mit dem Kürbispüree, Muskat, Zimt und Fleur de Sel mit einer Gabel von Hand vermengen – rustikal, nicht zu glatt.
  4. In ein Lieblingsglas füllen, kühl stellen oder direkt servieren.

    Wichtig: Kürbispüree muss kalt und möglichst trocken sein – wenn es zu nass ist, kurz in einem Küchentuch ausdrücken. Butter nie schmelzen, nur weich – sonst trennt sich alles.
Butter selber machen - 3 Rezepte
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Gewürzbutter selber machen: Tipps für deine Varianten

Selbstgemachte Butter lässt sich mit wenigen Zutaten immer wieder neu kombinieren. Für eine herzhafte Variante passen neben Rosmarin auch Thymian, Schnittlauch, Knoblauch oder geräuchertes Salz. Süße Butter kannst du mit Honig, Zimt, Orangenschale, Nüssen oder Ahornsirup verfeinern.


Gib zusätzliche Zutaten erst in die fertig gewaschene Butter. So kannst du die Konsistenz besser kontrollieren und die Butter nach deinem Geschmack würzen. Flüssige Zutaten wie Sahne, Ahornsirup oder Kürbispüree solltest du sparsam dosieren, damit die Butter cremig bleibt und sich nicht trennt.

Bewahre die fertigen Buttersorten gut verschlossen im Kühlschrank auf und verzehre sie zeitnah. Vor dem Servieren kannst du sie kurz auf Zimmertemperatur bringen – dann lassen sie sich leichter verstreichen und entwickeln ihr volles Aroma.

Herbstliche Servierideen

Die drei Buttersorten machen sich besonders schön in kleinen Nest Bowls oder Ripple Jars. Stelle sie zu frischem Brot auf den Tisch oder kombiniere sie mit saisonalen Beilagen:

  • Brown Whipped Butter zu Sauerteigbrot, Ofenkartoffeln oder geröstetem Kürbis

  • Pecan-Vanille-Butter zu Pancakes, Waffeln oder warmem Apfelkuchen

  • Kürbisbutter zu geröstetem Brot, Kürbissuppe oder Ofengemüse

Auch als kleines selbstgemachtes Mitbringsel eignen sich die Buttersorten wunderbar. Fülle sie dafür in saubere, kleine Gläser, beschrifte sie mit Sorte und Herstellungsdatum und bewahre sie bis zum Verschenken gekühlt auf.

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